Wegkreuz nach Neuerrichtung eingeweiht.

 

Wieder einmal hat der Heimat- und Trachtenverein an der Stelle eines früheren Kreuzes ein neues errichtet.

Am Sonntag fand die Einweihung des neugeschaffenen Wegkreuz mit einer Gedenkandacht statt. Nach dem Sonntagsgottesdienst traf man sich an der Straßengabelung Friedhofstraße - Landshuter Straße um das neue, vom Heimat und Trachtenverein  hergerichtete Wegkreuz feierlich einzuweihen. Vorsitzende Carina Böse konnte letzten Sonntag zahlreiche Besucher begrüßen, die sich zur Kreuzeinweihung eingefunden hatten. Sie dankte allen, welche die Neuaufstellung des Marterls ermöglichten. Die ökumenische Segnung nahmen Pfarrer Johann Schober und Susanne Padua vom evangelischen Kirchenvorstand vor. Als Lesung wurde ein Abschnitt aus dem 1. Korintherbrief des Paulus vorgetragen, wo er vom Kreuz als Gottes Kraft und Gottes Weisheit spricht. Abwechselnd wurden Gebete und Meditationen vorgetragen. Die Besucher sagen drei Lieder zur Feier. Susanna Padua trug einen besinnlichen Text vor, der auf Kreuzeserfahrungen von Menschen einging. Pfarrer Schober sagte, das erste christliche Symbol im Landkreis Landshut stelle ein Goldblattkreuz von ca. 660 aus einem bajuwarischen Reihengrab in Altheim dar. Das neu errichtete Kreuz drücke ein Zweifaches aus: hier lebten Christen in der Gemeinde und Frauen wie Männer ließen sich vom Kreuz inspirieren, Liebe, Versöhnung und Frieden in die Welt zu tragen. Das Segensgebet sprechen Pfarrer Schober und Susanne Padua gemeinsam. Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass an der Stelle des „Hofbauer-Kreuzes“ nun ein neues errichtet werden konnte. Sie dankte Maria Schloder, die sich der Kreuze und Marterl in der Gemeinde annehme und dem Heimat- und Trachtenverein, dass er die Aufstellung übernommen habe. Ihr Dank galt auch Franz Wippenbeck, der das Eichenkreuz gestiftet hat und Professor Fritz Anders, der den Christuskorpus finanziert hat.

Vorstand Carina Böse bedankte sich bei Pfarrer Johann Schober und Frau Susanne Padua für die würdige Gestaltung der Andacht, alle anwesenden Gläubigen für Ihr Kommen und allen Helfern die das neue Kreuz geschaffen und aufgestellt haben.