Leider kann die 30. Krippenausstellung in Adlkofen Corona bedingt nicht stattfinden. Auf der Suche nach einer Alternative wurde der Gedanke geboren, den ersten Krippenweg zu organisieren. Man machte sich auf die Suche, geeignete Krippenfenster zu finden. Die Anfragen bei den Familien und Geschäften wurde von allen sehr erfreut aufgenommen. Die Hälfte der Fenster wurde von den Mitwirkenden selbst gestaltet. So konnten in einem Rundweg 31 Stationen geschaffen werden. Allen Mitwirkenden hierfür unser besonderer Dank. Ein Dank geht auch an die Gemeinde und an Herrn Pfarrer Schober für die immer hilfreiche Unterstützung. Bedanken möchte ich mich auch bei Maria Daschinger und Frau Oppermann von der Landshuter Zeitung für den großen und schönen Bericht in der Zeitung. Den Verantwortlichen und Helfern des Krippenwegs, besonders für den Aufbau der Krippen, meinen besonderen Dank. Ich wünsche allen Besuchern einen besinnlichen Weg von Krippenfenster zu Krippenfenster. Lassen Sie sich auf das Geheimnis von Weihnachten ein.
Der Heimat- und Trachtenverein Adlkofen hat bedingt durch die Coronakrise heuer einen Krippenweg mit 31 Haltestellen organisiert. Dafür danke ich den Mitgliedern und bringe meine Freude über diese Möglichkeit des „Krippenschauens“ zum Ausdruck. Fragt man nach der Geschichte der Weihnachtskrippe, so erfährt man seit dem Mittelalter von Darstellungen des gesamten Lebens Jesu von der Krippe bis zum Kreuz, die das Nachempfinden der Heilsgeschichte möglich machte. Nicht nur als Bilder, sondern auch in Form von Passions- oder Weihnachtsspielen dienten sie der Erbauung der Gläubigen. Ins private Wohnzimmer ist die Krippe dagegen erst vor etwas mehr als einhundert Jahren gewandert. Historisch gesehen handelt es sich bei den Kindheitserzählungen um die jüngste Schicht neutestamentlicher Überlieferung. Sie wurden erst in der vorliegenden Form aufgeschrieben, als es längst Texte über Tod und Auferstehung, über Wort und Tat Jesu von Nazaret gab. Gerade deshalb aber sind sie eine Art zusammenfassender Deutung von Jesu Leben. Jedes einzelne Motiv ist theologisch bedeutsam. Eine Krippe – oder genauer: eine gemauerte oder aus einem Stein ausgehauene Futterstelle – kennt nur das Lukasevangelium. Maria legt Jesus in die Krippe (Lk 2,7), der Engel nennt sie den Hirten als Erkennungszeichen (V.12) und die finden die Krippe (V.16). Da das Wort wie ein Refrain wiederholt wird scheint Lukas es für besonders wichtig zu halten. Die lukanische Weihnachtserzählung ist sehr kunstvoll aufgebaut: Sie besteht aus drei Teilen (Geburt Jesu (Vv. 1-7); Verkündigung der Geburt (Vv. 8-14); Bestätigung der Verkündigung (Vv. 15-21), die jeweils wieder drei Abschnitte haben. Der mittlere Teil ist jeweils der wichtigste. Im Zentrum steht demnach weniger die Geburt selbst als vielmehr die Botschaft der Engel an die Hirten. Innerhalb dieser bildet die Rede der Engel die Mitte (Vv. 10b-12). Sie hat die Form eines prophetischen Heilswortes: Rettung wird angekündigt, begründet und durch ein Zeichen bestätigt. Wieder ist der mittlere Teil am wichtigsten. Dort heißt es: „Heute ist euch der Retter geboren, Christus, der Herr.“ Nirgendwo sonst wird Jesus mit einer solchen Reihung von Titeln benannt. Gerade die Formulierung mit „heute“ und „euch“ in direkter Rede lädt zur Identifikation ein. Die ganze Geburtserzählung zielt darauf, die Menschen dazu bewegen, in dieses Bekenntnis einzustimmen, diesem Satz zuzustimmen und in Jesus den Retter, den Messias (= Christus), den Herrn zu erkennen. Die Hirten haben den Auftrag, diese Erkenntnis dem ganzen Volk zuteil werden zu lassen. So werden sie zu Propheten. Das Finden des Kindes in der Krippe dient als Bestätigung, dass der eigentliche Inhalt des prophetischen Auftrags, die Verkündigung Jesu als Retter, Messias, Herr, richtig ist. Eine der ältesten erhaltenen Darstellungen einer Krippe findet sich auf dem Sarkophag der Crispina aus dem 4. Jh. Sie ist genau in der Zeit entstanden, in der man in Rom begann, das Weihnachtsfest zu feiern. Die Frage nach dem wahren Wesen Jesu als wahrer Gott und wahrer Mensch bildete den Hintergrund für die Christen, das Weihnachtsgeheimnis theologisch tiefer zu überdenken. Der Sarkophag zeigt das Kind in einem Futtertrog, umgeben von Ochs und Esel. Am rechten Rand des Gebäudes stehen zwei Personen, eine mit einem Hirtenstab, die andere mit einer Schriftrolle in der Hand. Aber Maria und Josef fehlen, obwohl sie doch bei Lukas ausdrücklich erwähnt werden. Dagegen kennt die Geburtserzählung bei Lukas weder Ochse noch Esel. Das Wort „Krippe“, das in jedem Teil des Weihnachtsevangeliums vorkommt, enthält den Schlüssel: Lukas spielt hier auf eine Stelle im Alten Testament an. „Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn.“ (Jes 1,3) Mit diesen Worten stellt der Prophet Jesaja den Kontrast zwischen den Tieren, die ganz selbstverständlich wissen, wo sie ihre Nahrung finden und dem Volk Israel, das nicht erkennt, wie Gott für es sorgt. Diesem Satz geht ein Aufruf an Himmel und Erde zu hören voraus. Dadurch bekommt das Wort eine globale Bedeutung. Nicht allein Israel soll die Bedeutung der eigenen Errettung und Erwählung erkennen, sondern die ganze Welt soll verstehen, wo „Futter“ zu finden ist. Die Zuwendung Gottes zum Menschen, die zur Geburt des Kindes führt, ist die Fortsetzung der Zuwendung Gottes zu seinem Volk Israel. Der Künstler, der den Sarkophag schuf, stellt der Krippe zwei Personen zur Seite: einen Hirten und einen Propheten. Beim ersten Lesen könnte die Verkündigung an Hirten gelesen werden als ein Zufall, passend zum idyllischen Setting der Geburt im Stall. Die Hirten werden heute meist als Vertreter der armen und verachteten Bevölkerung gedeutet. Daran ist richtig, dass es aus der Zeit, in der das Neue Testament entstand, einige Texte gibt, in denen die Hirten schlecht wegkommen. Doch dieses Bild ändert sich, sobald man auch das Alte Testament berücksichtigt. Häufiger als die alltägliche Beziehung des Wortes auf Menschen, die Tiere hüten, wird das Wort als Bild für Personen, die das Volk Israel führen, gebraucht. Denen, die das Volk leiten, wird also die Kunde von der Geburt des Retters verkündet und sie werden dadurch zu Propheten. Um aber die Bedeutung des Retters wirklich zu verstehen, brauchen diese Propheten nicht nur den Hirtenstab, sondern auch die Schriftrolle. Ohne die Kenntnis der Heiligen Schrift Israels ist das Geschehen in der Krippe nicht einzuordnen. Mehr als die meisten der uns vertrauten Krippen lädt die Darstellung auf dem Sarkophag der Crispina dazu ein, einerseits wie Ochs und Esel von hierher unser Leben erfüllen zu lassen, andererseits zu Propheten und Prophetinnen zu werden. Der Sarkophag zeigt nicht einfach die Abbildung der Geburtsszene. Er ist eine Aktualisierung: Die Christen sollen sich beim Betrachten der Krippe fragen, welche Bedeutung Jesus für ihr je eigenes Leben hat und wie sie ihrem prophetischen Auftrag, ihn als „Retter, Messias und Herrn“ zu verkündigen, gerecht werden.
Weihnachten – wenn wir es recht betrachten, ist das doch auch immer wieder eine sehr gegensätzliche Zeit, und dieses Wechselbad der Eindrücke und Gefühle verstärkt sich in diesen Tagen, so meine ich, immer mehr. Wir erleben eine Zeit, in der die Nächte am längsten und die Tage im Jahr am kürzesten sind. Wir suchen die Häuslichkeit, die Geborgenheit und die Stille – nicht nur wegen der kalten Temperaturen. Unter vielen Christbäumen findet sich deshalb eine Weihnachtskrippe, die uns dieses Gefühl und die frohe weihnachtliche Botschaft vermittelt und näher bring.
Anlässlich des 30. Jubiläums der Krippenausstellung des Heimat- und Trachtenvereins Adlkofen findet zum ersten Mal ein Krippenweg statt. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen heuer abermals Kulturveranstaltungen jeglicher Art abgesagt werden, sodass auch die über die Gemeindegrenze hinaus bekannte Adlkofener Krippenausstellung nicht stattfinden kann. Ich freue mich sehr, dass Heinrich Böse mit seinem Team einen neuen Weg gefunden hat, die Bürgerinnen und Bürger auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
Die Länge des Krippenwegs erstreckt sich innerorts über 31 Stationen. Entlang des Haupteinganges der Grundschule gestaltet jede Klasse ein Fenster. Nun, von der traditionellen Holzkrippe bis hin zur außergewöhnlichen Krippe aus Weinkorken ist an den beleuchteten Fenstern alles vertreten. Sie stellen für mich Schmuckstücke, Handwerkskunst, Kultur und eine sichtbare Glaubensrichtung dar.
Ich bedanke mich beim Heimat- und Trachtenverein, allen voran bei dir, lieber Heini Böse, für dein Engagement, eine wertvolle Krippentradition zu erhalten und lade alle Adlkkofener Bürgerinnen und Bürger ein, ein Stück des Krippenweges mit untersschiedlichsten Krippendarstellungen mitzugehen.
Rosa-Maria Maurer – 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Adlkofen
Der Krippenweg führt Sie über 31 Stationen durch den Ortskern von Adlkofen.
1
Pfarrheim
2
Nora
3
Bistro Pub 11
4
Edeka-Markt Sedlmaier
5
ZIAM Praxis
6
Zahnarzt Adolf
7
Grundschule Adlkofen
8
Gemeindebücherei
9
Familie Ostner
10
Familie Dengler
11
Familie Hiergeist
12
Familie Riedl
13
DJK Sportheim
14
Kälte Holzner
15
Kindergarten
16
PfITs
17
Elisabethstift
18
Maler Mittermeier
19
Familie Böse
20
Gedenkstätte (Spendensäule Intern 3)
21
Familie Prößdorf
22
Traudl Wiesmeier
23
Alter Wirt
24
Bäckerei Betz
25
S’Ladl
26
Sparkasse
27
Schreinerei Klugbauer
28
Getränke Zehetbauer
29
VR-Bank
30
Gemeinde Adlkofen
31
Pfarrkirche Adlkofen
Verlauf des Krippenweges:
Startpunkt und Parkplatz: Pfarrheim Weiter über Schulstraße, Hauptstraße, Schuhbauerstraße, Treppe zur Erlenstraße, Sportheim Am Himmelreich, Kindergarten Pusteblume, Brandmeierstraße, Blütenstraße, Hauptstraße, Pfarrkirche
Grußworte
Leider kann die 30. Krippenausstellung in Adlkofen Corona bedingt nicht stattfinden. Auf der Suche nach einer Alternative wurde der Gedanke geboren, den ersten Krippenweg zu organisieren.
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Ich wünsche allen Besuchern einen besinnlichen Weg von Krippenfenster zu Krippenfenster. Lassen Sie sich auf das Geheimnis von Weihnachten ein.
Heinrich Böse – Ausstellungsleiter
Der Heimat- und Trachtenverein Adlkofen hat bedingt durch die Coronakrise heuer einen Krippenweg mit 31 Haltestellen organisiert. Dafür danke ich den Mitgliedern und bringe meine Freude über diese Möglichkeit des „Krippenschauens“ zum Ausdruck.
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Johann Schober – Pfarrer
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Ich bedanke mich beim Heimat- und Trachtenverein, eine wertvolle Krippentradition zu erhalten und lade alle Adlkofener Bürgerinnen und Bürger ein, ein Stück des Krippenweges zu zahlreichen unterschiedlichen Krippendarstellungen mitzugehen.
Rosa-Maria Maurer – 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Adlkofen
An der Gedenkstätte (Station 20) finden Sie eine Spendensäule. Der Erlös kommt zu 100% der Einrichtung Intern 3 zu gute, welche sich um krebskranke Kinder kümmert.
Den Folder mit allen Informationen finden Sie auch hier zum Download:
Kinderkrebshilfe wird nicht vergessen-Spende des Heimat- und Trachtenvereins
Gerade noch vor den Ausgangsbeschränkungen war Nikolaus.
So konnte der Nikolaus und Knecht Rupprecht unter strengen Auflagen noch von Haus zu Haus kommen. Sie hielten Abstand und konnten die Kinder an den Haustüren und am Feuer draußen beglücken. Man sah die leuchtenden glänzenden Augen der Kinder, als der Nikolaus auch in dieser Zeit vor Ihnen stand.
Es war eine Freude die glücklichen Kinder zu sehen. So konnten Spenden für die Kinderkrebshilfe von Intern 3 mit 450,– € gesammelt werden. Der Nikolaus konnte nach seinen Hausbesuchen diese Spende an Christine Meier von der Kinderkrebshilfe Inter 3 weitergeben.
Frau Meier freute sich besonders in diesem Jahr, da Spenden durch fehlende Veranstaltungen von denen sie auch unterstützt wurden, Corona bedingt abgesagt werden mussten.
Ein arbeitsreiches Jahr geht zu Ende, verdiente Mitglieder wurden geehrt
Am vergangenen Wochenende fand die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Trachtenvereins Adlkofen im Saal des Gasthauses Westermeier in Blumberg statt.
Erster Vorstand Carina Böse konnte eine große Zahl Vereinsmitglieder begrüßen. Sie gedachte der Verstorbenen des Vereins und alle Anwesenden erhoben sich von den Plätzen. Carina gab nun das Wort an die erste Schriftführerin Brigitte Ertl ab.
Brigitte verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Ihr folgten die Berichte des ersten Vorstandes Carina Böse, des ersten Kassiers Heinrich Böse, der Kassenprüfer durch Rudolf Kessler, der Jugendleitung durch ersten Jugendleiter Robert Ostner, der Vortänzer durch ersten Vortänzer Reinhold Holmer.
Karina Streule verlas den Bericht der Musikleitung. Carina konnte wieder auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken, brachte die wichtigsten Termine vor. Carina bedankte sich beim Ausschuss und allen Helfern, die Sie wieder so hilfreich unterstützt haben.
Wie jedes Jahr konnte Carina Böse wieder verdiente Mitglieder des Vereins ehren.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Anton Meier geehrt. Carina Böse und Siegfried Ertl über reichten dem Jubilar einen Keramikteller des Vereins mit Widmung.
Für 50 Jahre beim Verein konnte Monika Rennschmid geehrt werden.
Carina Böse übergab der Geehrten eine Vereinsuhr mit Widmung.
Mehrere Personen waren entschuldigt und konnten so an der Ehrung nicht teilnehmen.
Carina bedankte sich nochmals bei allen Geehrten für die langen Jahre der Treue zum Verein. Nach der Ehrung folgten die Grußworte durch zweiten Bürgermeister Valentin Petermeier und Herrn Pfarrer Johann Schober. Beide betonten das der Verein für die politische als auch Christliche Gemeinde wichtig und eine tragende Säule darstelle. Petermeier bedankte sich für die vielen geleisteten Stunden in der Heimatarbeit. Herr Pfarrer wies auf die Wichtigkeit der Heimatverbundenheit hin und bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit.
Nach dem Punkt Verschiedenes und Anträge, bei dem sich Jeder zu Wort melden konnte beendete Carina Böse die Jahreshauptversammlung und wünschte allen Anwesenden einen guten Heimweg.
Wieder konnte den krebskranken Kindern geholfen werden. Spendenübergabe an Intern3
Am Sonntag fand die traditionelle Christbaumversteigerung des Heimat und Trachtenvereins statt.
Zu Beginn begrüßte Erster Vorstand Carina Böse alle Anwesenden Vereinsmitglieder und die Vertreter der Ortsvereine. Carina wünschte allen Anwesenden ein besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2020 Gesundheit und Gottes Segen. In diesem Jahr wurde am Anfang der Christbaumversteigerung die Spendenübergabe an Intern 3 durchgeführt.
Wie jedes Jahr war wieder der Heilige Nikolaus und sein Knecht Rupprecht unterwegs um für die krebskranken Kinder zu sammeln. Ebenfalls wurde bei der Krippenausstellung Kaffee und Kuchen sowie Punsch und Stollen für die Krebshilfe verkauft, die Kinder und Jugendlichen bastelten und verkauften wieder fleißig, so dass Harald Schmerler und Heinrich Böse, Frau Christine Meier aus Wolfsbach zu sich bitten konnten um Ihr und den anwesenden Gästen den gesammelten Geldbetrag zu zeigen. In diesem Jahr konnten 2000,00 Euro an Frau Maier und somit an die Kinderkrebshilfe Intern 3 übergeben werden. Dies wurde von den Anwesenden mit viel Beifall bedacht. Frau Meier bedankte sich sehr herzlich und sagte, dass dieses Geld mit Sicherheit an die richtige Stelle komme. Alle Verantwortlichen bekräftigten, dass auch im nächsten Jahr wieder an die krebskranken Kinder gedacht wird. Anschließend übergab Carina das Wort dem Versteigerer Bernhard Westermeier.
Am Montagnachmittag besuchten die Senioren des Elisabeth-Stift aus Adlkofen die Krippenausstellung. Dieser Termin wurde schon seit längerem mit der Heimleitung abgesprochen. Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins trafen sich gegen 15:00 Uhr zum Empfang der Senioren im Pfarrheim. Die Senioren konnten nach der Ankunft in aller Ruhe und Besinnlichkeit die Krippen besichtigt. Für viele der Besucher wurden Kindeserinnerungen wach. Anschließend konnte man bei Kaffee, Glühwein und Kuchen das gesehene in Gesprächen noch vertiefen. Die Senioren wurden vom Heimat und Trachtenverein zum Kaffeekränzchen eingeladen. Die Heimleitung bedankte sich sehr beim Verein für die Unterstützung und bemerkte, dass die Senioren, wenn Sie beschäftigt werden, Ihre Sorgen für kurze Zeit vergessen können.
Am Sonntag bereits konnte Ausstellungsleiter Böse den Landrat Herrn Dreier mit Gattin begrüßen. Herr Landrat war von der Vielfalt der Krippen, sowie der Gestaltung der Ausstellung sehr beindruckt.
Ebenfalls besuchten die Krippenausstellung: Die Kindergartenkinder, die Schulkinder, sowie eine Gruppe Krippenfreunde aus Zolling bei Freising.
29. Krippenausstellung des Heimat und Trachtenvereins Adlkofen eröffnet
Am Samstag eröffnete erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer gegen 14:00 Uhr die 29. Krippenausstellung des Heimat- und Trachtenvereins im Pfarrheim.
Zur musikalischen Untermalung der Eröffnungsfeier spielte das Gitarren-Duo “ Sophi”. Erster Vorstand Carina Böse konnte folgende Ehrengäste begrüßten. Erste Bürgermeisterin Rosa Maria Mauerer, Herrn Pfarrer Monsignore Schober, die Schulleitung Frau Pollinger, Pfarrgemeinderatsvorsitzede Frau Huber, sowie den Ehrenbürger der Gemeinde, Herrn Ernst Schröder. Ebenfalls begrüßte Carina die zahlreich gekommenen Gäste aus Nah und Fern.
Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer begrüßte die Ehrengäste, die Vorstandschaft des Heimat- und Trachtenvereins, sowie die zahlreichen Gäste. Rosa-Maria erwähnte, dass der Heimat und Trachtenverein den Namen Adlkofen schon weit über die Grenzen getragen hat. Weiterhin bemerkte die Bürgermeisterin, dass durch die Krippenausstellung jeder sich auf die besinnliche Vorweihnachtszeit einstimmen kann, dies wird in der hektischen Zeit immer mehr wegzudenken währe. Frau Maurer dankte allen Verantwortlichen für die Mühen der Vorbereitung und Durchführung und wünschte der Ausstellung einen großen Erfolg.
Herr Pfarrer Monsignore Schober gab einen Einblick in die Krippengeschichte und die Entstehung des Krippenbaus. Ebenfalls bemerkte Herr Pfarrer, dass trotz der Vorweihnachtlichen hektischen Zeit, man sich doch etwas Ruhe und Frieden gönnen sollte. Die Krippenausstellung trägt dazu bei, sich etwas zu besinnen.
Nach einer Musikalischen Überleitung begrüßte Stellvertretende Schulleiterin Frau Pollinger die Ehrengäste und Besucher. Frau Pollinger bemerkte, dass man in der Grundschule Adlkofen die Vereinsarbeit des Trachtenvereins gerne unterstütze und die Bastelstunden in der Vorweihnachtszeit, welche von Frauen des Vereins und den Schulkindern mit Ihren Lehren abgehalten wurden. Der Verkauf der Bastelarbeiten komme ja krebskranken Kindern zugute. Frau Pollinger wünschte ebenfalls der Veranstaltung einen guten Verlauf.
Ausstellungsleiter Heinrich Böse bedankte sich bei allen Ausstellern, den ohne Sie könnte eine solche Ausstellung nicht stattfinden. Böse konnte in diesem Jahr den Vorsitzenden der Straubinger Krippenfreunde, welcher auch lange Zeit die Schriftführung des Bayrischen Krippenfreundes machte, Herrn Guido Scharrer mit Ehefrau begrüßen. Heini wies auf den Sinn der Adlkofener Krippenausstellung hin, dass auch das Krippenbasteln eine Brauchtumssache sei und er sich freue, dass jährlich so viele Besucher und Interessenten sich in Adlkofen einfänden. Böse bedankte sich bei der Gemeinde Adlkofen für die Übernahme der Kosten von Glühwein und Stollen am Eröffnungstag, bei Herrn Pfarrer Schober für die Überlassung des Pfarrheim. Er wies noch auf die Bastelarbeiten der Jugend, die wieder mit viel Eifer und Engagement gebastelt hatten und den Kaffee und Kuchenverkauf hin und erinnerte, dass dieser Erlös wiederum den krebskranken Kindern zukommen wird. Nach der musikalischen Untermalung durch das Gitarren-Duo „Sophi“ wurde die Krippenausstellung, voran: erste Bürgermeisterin Maurer, Schulleitung Pollinger, Pfarrer Schober, ersten Vorstand Carina Böse, Ausstellungsleiter Heini Böse, Ehrenbürger Schröder und Vorstand der Straubinger Krippenfreunde Guido Scharrer mit Frau eröffnet und besichtigt.
Die Ausstellung umfasst in diesem Jahr einhundertvierzig Krippen von achtzig Ausstellern, aller Baustile und Materialien, sowie Bilder die das Geschehen zu Bethlehem wiederspiegeln.
Am Sonntag konnte Ausstellungsleiter Böse den Landrat Herrn Dreier mit Gattin begrüßen. Herr Landrat war von der Vielfalt der Krippen, sowie der Gestaltung der Ausstellung sehr beindruckt. Die Ausstellung ist noch am Samstag und Sonntag geöffnet. Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 14 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Für Gruppen ist die Ausstellung auch während der Woche nach einer Terminabsprache mit dem Ausstellungsleiter Heinrich Böse Telefon: 08707/1432 zu besichtigen.
sowie Gauehrenmitglied Ludwig Wiesmeier verstorben
Ludwig Wiesmeier – damals noch nicht einmal ganz 18 Jahre alt – war einer der 11 Idealisten, die sich – wie in der Chronik zu lesen ist – am 1.Januar 1947 – also noch unter amerikanischer Militärkontrolle – im Gasthaus Königbauer in Blumberg trafen, um den Verein „Volks- und Gebirgstrachtenerhaltungsverein Almenrausch Blumberg“ zu gründen.
Und unser Ludwig wurde auch sofort für 2 Jahre zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Der Verein machte es sich zur Aufgabe, das heimatliche Volksgut und Brauchtum zu erhalten und zu fördern. Dazu gehörte dann auch das Schuhplattln, wobei Ludwig 3 Jahre lang der 2. Vorplattler war. Anschließend war er 2 Jahre Kassier, um bereits 1954 – also mit 25 Jahren – das Amt des 1. Vorsitzenden für 5 ½ Jahre zu übernehmen. Darauf war er einige Jahre 1. Vortänzer und Jugendleiter, bis er ab 1964 für 30 Jahre mit größter Sorgfalt und Übersicht die Finanzen des Vereins verwaltete. Der Posten des Kassiers gerade in den Jahren, in denen der Verein die Volksfeste in Adlkofen ausrichtete, waren sicherlich die härtesten, zumal man dabei ja auch immer ein Defizit in Betracht ziehen muss. Ab 1994 war er noch 12 Jahre als Beisitzer aktiv, um danach weiterhin als Ehrenmitglied, zu dem er schon im Jahre 1967 nach 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in den zuvor beschriebenen Positionen ernannt worden war, an den Sitzungen des Vereins mit guten Ratschlägen teilzunehmen. Während der ganzen Zeit war Ludwig auch noch im Gauvorstand und als Vertreter der Trachtenvereine beim Kreisjugendring als Beisitzer tätig. Aus den einzelnen Abschnitten seiner „Vereinskarriere“ kann man leicht ersehen, dass unser Ludwig Wiesmeier für den Heimat- und Trachtenverein Adlkofen stets seine ganze Kraft mit großem Elan eingesetzt hat.
Ludwig war jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle. Wo man ihn brauchte, sagte er seine Hilfe und Bereitschaft zu. Durch seine Frohnatur und Heiterkeit war er sowohl im Verein als auch privat ein gern gesehener Partner, zumal es ihm auch immer wieder einmal gelang, durch einen kleinen Scherz die Lacher auf seiner Seite zu haben. Dadurch war Ludwig auch bei anderen Vereinen und Verbänden ein beliebtes Mitglied. Eine offizielle Würdigung seiner großen Verdienste um den Verein erhielt Ludwig Wiesmeier im Jahre 1995. Ihm wurde als seltene Auszeichnung das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten verliehen. Und der damalige Landrat Josef Neumeier, der die Auszeichnung vornahm, sagte in seiner Laudatio, ich zitiere:
„Die Heimat bleibt nur in Ordnung, wenn es Leute gibt, die sich über das normale Maß hinaus für etwas einsetzen!“
Und unser Ludwig hat sich in seinen 72 Jahren Vereinszugehörigkeit wahrhaftig weit, weit mehr als das normale Maß eingesetzt. Für seine überaus großen Verdienste um den Verein, seine stete Einsatzbereitschaft und seine guten Ratschläge vor allem auch für die Jüngeren bei der Führung des Vereins, möchten alle Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins Adlkofen danken mit einem von Herzen kommenden:
„Vergelt es ihm Gott“
in dessen ewigen Frieden er eine neue Heimat finden möge.
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